Psychologie der Persönlichkeit

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Psychologie der Persönlichkeit

ISBN: 
978-3-642-30263-3

Persönlichkeits- oder Differentielle Psychologie – das ist die Wissenschaft von der individuellen Besonderheit des Menschen: Was unterscheidet uns voneinander? Was macht uns aus? Fundiert stellen Jens Asendorpf und Franz Neyer das Prüfungsfach vor: die sechs Paradigmen der Persönlichkeitspsychologie, zentrale Persönlichkeitsbereiche und ihre Störungen, die Entwicklung der Persönlichkeit, Umwelt- und Beziehungsaspekte, kulturvergleichende Persönlichkeitspsychologie und Geschlechterunterschiede.

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Neben den Grundlagen kommt auch die Praxis nicht zu kurz – anschaulich schildern die Autoren die Anwendungsbereiche des Faches: Wer ist ein guter Partner? Wie wird interkulturelles Training gestaltet? Wie geht man mit schüchternen Kindern um? Was ist soziale Kompetenz? Zur effizienten Prüfungsvorbereitung bieten sie Merksätze, Beispiel- und Studienboxen, Prüfungsfragen und ein deutsch-englisches Glossar. Die 5. Auflage wurde vollständig überarbeitet und aktualisiert.

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BegriffErklärung
abhängige PersönlichkeitsstörungUnselbstständigkeit, anklammerndes Verhalten, Angst vor Alleinsein
AbwehrmechanismusForm des Ich-Umgangs mit bedrohlichen inneren und äußeren Reizen
Adoptionsmethodeindirekte Einflussschätzung durch den Vergleich von Adoptivgeschwistern und normalen Geschwistern
AdrenalinNeurotransmitter
affektivgefühlsmäßig
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Frage 1 von 220
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  • Welche Struktur weist die Alltagspsychologie nach Laucken auf?

    Lösung

    siehe Abb. 1.1
  • Was versteht man unter einer Disposition, was unter einer Dispositionshierarchie?

    Lösung

    unter der Lupe
  • Welche Dispositionen und körperlichen Merkmale sind aus Sicht der Alltagspsychologie keine Persönlichkeitseigenschaften?

    Lösung

    universelle Merkmale (Beispiele angeben)
  • Welchen Kriterien sollen erfahrungswissenschaftliche Paradigmen genügen?

    Lösung

    8 Kriterien
  • Welchen Nutzen hat die Alltagspsychologie der Persönlichkeit im Alltag?

    Lösung

    - schnelle Orientierung
    - Anwendbarkeit
  • Warum ist die Alltagspsychologie für die Persönlichkeitspsychologie wichtig?

    Lösung

    - psychologische Tatsache
    - Ansatzpunkt für Theorienbildung
    - Verwechslungsgefahr
  • Welche Beziehungen bestehen nach Freud zwischen den drei psychischen Instanzen und den drei Bewusstseinsebenen?

    Lösung

    siehe Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.
  • Sind Es, Ich und Über-Ich Konstrukte im erfahrungswissenschaftlichen Sinn?

    Lösung

    empirische Verankerung ist nicht gegeben
  • Welche Beziehungen bestehen nach Freud zwischen den drei frühkindlichen Entwicklungsstufen und dem Charakter von Erwachsenen?

    Lösung

    Konzept der Fixierung an Beispiel erläutern
  • Was wehren Abwehrmechanismen wie ab?

    Lösung

    - Neurotische – moralische – Realangst
    - mindestens fünf Abwehrformen erläutern können
  • Ist die klassische psychoanalytische Methodik akzeptabel als Methode der Erfahrungswissenschaft?

    Lösung

    Problem der selbsterfüllenden Prophezeiung erläutern können
  • Welche Bedeutung hat die Psychoanalyse für die heutige empirische Persönlichkeitspsychologie?

    Lösung

    - unbewusste Motive
    - implizite Kognitionen
    - Abwehrstile (Beispiel)
    - frühe Objektbeziehungen spielen auch heute noch eine Rolle
  • Mit welchen individuellen Besonderheiten beschäftigt sich die Persönlichkeitspsychologie nicht? Geben Sie Beispiele.

    Lösung

    - instabile Merkmale
    - nicht verhaltensrelevante körperliche Merkmale
    - pathologische Merkmale
  • Ein Wissenschaftler führt eine Studie an 100 Personen als Beleg seiner These an, dass Schönheit und IQ nicht zusammenhängen, ein Praktiker seine jahrzehntelange Erfahrung in der Personalauswahl, dass es einen positiven Zusammenhang gibt. Wer hat Recht?

    Lösung

    Urteil des Praktikers beruht auf horizontaler Koppelung von Schönheit und IQ, individuelle Erfahrung ist in empirischer Wissenschaft irrelevant.
  • Welche inhaltlichen Fragestellungen entsprechen den vier methodischen Ansätzen im Schema von Stern?

    Lösung

    z. B. entspricht transsituative Konsistenz der Korrelationsforschung
  • Wer erweiterte auf welche Weise Sterns Schema, um Situationen oder Zeitpunkte einzubeziehen?

    Lösung

    Cattell (1946) mit Kovariationswürfel
  • Können Eigenschaftsunterschiede stabil sein, obwohl sich die Merkmalswerte aller Personen ändern?

    Lösung

    ja, aber dann Änderungen in gleicher Weise
  • Wer stieß zuerst auf das Problem der niedrigen transsituativen Konsistenz und wodurch?

    Lösung

    z. B. Hartshorne & May (1928) mit ihrer Studie zur transsituativen Konsistenz von Ehrlichkeit
  • Welche Kritik übte Mischel (1968) am Eigenschaftsparadigma und warum irrte er sich?

    Lösung

    - wegen Situationsabhängigkeit des Verhaltens gebe es keine Persönlichkeit
    - Verwechselung Verhalten – Verhaltensunterschiede
  • Durch welche Studie wurde die Konsistenzdebatte beigelegt?

    Lösung

    Ferienlagerstudie von Shoda et al. (1994) fand stabile Situationsprofile
  • Wer stieß zuerst auf das Problem der niedrigen Reaktionskohärenz des Verhaltens und wodurch?

    Lösung

    Lacey (1950) bei der Untersuchung von Stress
  • Warum ist der idiographische Ansatz für die Persönlichkeitspsychologie nicht ausreichend?

    Lösung

    individuelle Besonderheiten werden nicht erfasst
  • Sind nomothetischer und idiographischer Ansatz in der Persönlichkeitsforschung Gegensätze?

    Lösung

    Nomothetische Einzelfallstudien kombinieren beides
  • Welche Quellen für Persönlichkeitsunterschiede gibt es im Informationsverarbeitungsparadigma? Nennen Sie konkrete Beispiele!

    Lösung

    - Geschwindigkeit
    - Gedächtniskapazität
    - Wissen
  • Warum gelang Jensen und Nettelbeck, was Galton misslang?

    Lösung

    Mittelung über ausreichend viele Trials
  • Wie informativ sind Befunde, die einen Zusammenhang zwischen Testintelligenz und Kapazität des Arbeitsgedächtnisses zeigen?

    Lösung

    Operationalisierungen der Gedächtniskapazität und der Intelligenz nicht unabhängig.
  • Wodurch unterscheiden sich impulsive von reflektiven Prozessen?

    Lösung

    - assoziative – propositionale Repräsentation
    - spontanes Verhalten – willentliches Handeln
  • Wie lassen sich explizite und implizite Einstellungen erfassen? Bitte erklären Sie die Methoden.

    Lösung

    - Fragebogen
    - Priming
    - IAT
  • Wann sind IATs dem affektiven Priming überlegen?

    Lösung

    - wenn es um Unterschiede zwischen einzelnen Personen geht
    - nicht zwischen Gruppen von Personen
  • Sind die klassischen Lerngesetze universell gültig?

    Lösung

    nein, es gibt genetische Prädispositionen zum Lernen, individuelle Lernbereitschaft
  • Welche Schwierigkeiten ergeben sich bei der Erklärung von Eigenschaften durch die Lerngeschichte?

    Lösung

    Rekonstruktion der Lerngeschichte schwer möglich
  • Sind Korrelationen zwischen Persönlichkeit und Umwelt immer rein umweltbedingt?

    Lösung

    aktive, passive und reaktive Genom-Umwelt-Korrelationen sind alternative Möglichkeiten
  • Worin unterscheiden sich die Modelle der Umweltdetermination, der Entfaltung, der Kodetermination und der dynamischen Interaktion?

    Lösung

    in Abb. 2.11 Modelle miteinander vergleichen
  • In welcher Weise können Menschen Einfluss auf ihre Umwelt nehmen?

    Lösung

    Beispiele für Auswahl, Herstellung und Veränderung angeben
  • Worin unterscheiden sich statistische, dynamische und soziale Interaktion?

    Lösung

    am Beispiel der Umweltmodelle in Abb. 2.11 erläutern
  • Wie lassen sich Umwelteinflüsse auf die Persönlichkeit und umgekehrt empirisch untersuchen?

    Lösung

    Interventionsstudien und natürliche Experimente (Unterschied deutlich machen)
  • Nennen Sie einige persönlichkeitspsychologisch wichtige biochemische Substanzen und deren Funktion.

    Lösung

    siehe Tab. 2.2
  • Wie lässt sich u.a. die Aktivität des Immunsystems messen?

    Lösung

    Anzahl von Killer- und Helferzellen
  • Wie wird Temperament definiert?

    Lösung

    Drei A der Persönlichkeit
  • Wer lernt nach Eysencks Theorie besser bei leichter Hintergrundmusik: Introvertierte oder Extravertierte?

    Lösung

    Extravertierte, da sie diese Stimulation eher brauchen als Introvertierte.
  • Auf welchen Verhaltenssystemen beruhen Temperamentsunterschiede nach Gray? Bezug zu Eysenck? Bestätigung?

    Lösung

    - BAS und BIS
    - Drehung um 45°
    - Studien von Asendorpf zu sozialer Ängstlichkeit
  • Welcher Zusammenhang zwischen Temperament und Neurotransmittern in der Theorie von Cloninger wurde am ehesten bestätigt?

    Lösung

    Neuheitssuche und Dopamin-System
  • Kann man aus hohen Korrelationen physiologischer Reaktionen über Situationen auf hohe Korrelationen über Personen schließen? Warum nicht?

    Lösung

    Studie von Stemmler; individuelle Reaktionshierarchien verhindern Schlussfolgerung
  • Warum kann unter Alltagsbedingungen ein Zusammenhang Persönlichkeit – Physiologie anders ausfallen als im Labor? Beispiel?

    Lösung

    dasselbe System kann unterschiedliche Funktionen haben; Herzrate bei ängstlichen Kindern
  • Kann Verhalten auf neuronale Strukturen oder neuronale Funktionen wirken? Beispiele?

    Lösung

    - Studie von Breedlove
    - Herzrate bei Sportlern
  • Mit welchen drei Methoden wurde versucht, Persönlichkeitsunterschiede direkt auf Gene zu beziehen? Bitte erklären Sie diese.

    Lösung

    - Familienstudien
    - QTL
    - GWAS
  • Wieso teilen Mensch und Schimpanse 94% ihrer Gene, Geschwister aber nur 50%?

    Lösung

    Gene vs. Allele
  • Können genetische Einflüsse durch Umweltveränderungen modifiziert werden?

    Lösung

    Beispiel Phenylketonurie
  • Sind genetische Wirkungen altersabhängig? Beispiel?

    Lösung

    Ja, Beispiel Chorea Huntington oder Phenylketonurie
  • Wie können sich Umwelteinflüsse dauerhaft genetisch manifestieren?

    Lösung

    Epigenetische Kodes; Beispiel Fürsorge bei Rattenmüttern
  • Wie konnte erstmals eine Gen-Umwelt-Interaktion nachgewiesen werden? Hauptbefund?

    Lösung

    - Studie von Caspi et al. (2002)
    - MAOA-Allel schützt vor Folgen von Kindesmisshandlung
  • Was wird unter einem EPM verstanden und welchen Kriterien sollte er genügen? Beispiel für einen EPM?

    Lösung

    bereichsspezifischer, genetisch fixierter Informationsverarbeitungsmechanismus; s. Kasten „Methodik“; Schlangenangst
  • Warum sollten wir genetisch Verwandten helfen, welcher EPM könnte verantwortlich sein, warum wird Verwandten väterlicherseits meist weniger geholfen als Verwandten mütterlicherseits?

    Lösung

    - inklusive Fitness
    - Vertrautheit-Nähe-Hilfe
    - Vaterschaftsunsicherheit
  • Welches Geschlechterverhältnis besteht kurz nach der Pubertät und warum?

    Lösung

    1:1; Erklärung durch frequenzabhängige Selektion ausführen
  • Wie können Unterschiede in der Soziosexualität innerhalb der Geschlechter evolutionär erklärt werden?

    Lösung

    Erklärung durch frequenzabhängige Selektion bei Frauen ausführen
  • Wie kann der Zusammenhang zwischen Vaterabwesenheit und Pubertätszeitpunkt bei Mädchen erklärt werden und wie nicht?

    Lösung

    konditionale Entwicklungsstrategie beruhend auf Geruch-EPMs; nicht: gemeinsame Gene von Vater und Tochter
  • Lassen sich Persönlichkeitsunterschiede bei Tieren gut beobachten? Inwiefern sind sie informativ für evolutionspsychologische Erklärungen?

    Lösung

    Beobachterübereinstimmung und Verhaltensvorhersage gut; Analogien legen Homologien nahe, Analogien sind aber nicht notwendig für Evolviertheit
  • Zwei Probleme des evolutionspsychologischen Paradigmas?

    Lösung

    empirisch nur schwer prüfbar; Annahme, dass EPMs nur bereichsspezifisch sind, ist problematisch
  • Warum ist bei Klassifikationen die prozentuale Übereinstimmung ein schlechtes Maß der Beurteilerübereinstimmung? Alternative?

    Lösung

    Zufallsübereinstimmung nicht kontrolliert, Cohen's kappa erläutern
  • Wie sollten differentielle Messungen verteilt sein?

    Lösung

    große Varianz, symmetrisch
  • Wofür kann man die z-Transformation gebrauchen?

    Lösung

    um Vergleichbarkeit unterschiedlicher Messverfahren herzustellen
  • Besagt eine Nullkorrelation zwischen zwei Variablen, dass es keine Beziehung zwischen ihnen gibt?

    Lösung

    nein; z. B. U-förmiger Zusammenhang
  • Was sind Trennschärfe und interne Konsistenz, und wofür sind es Gütekriterien?

    Lösung

    Definition; Reliabilität von Items vs. Skalen angeben
  • Was versteht man unter der Validität von Eigenschaftsmessungen, und wie wird sie quantitativ gemessen?

    Lösung

    Definition; Korrelation mit Kriteriumsvariablen, nomologisches Netzwerk angeben
  • Ist eine hohe interne Konsistenz ausreichend für eine Eigenschaftsmessung?

    Lösung

    Stabilität ist nicht gesichert (Beispiel Stimmungen)
  • Ist der Nachweis einer hohen Retestreliabilität notwendig für eine Eigenschaftsmessung?

    Lösung

    bei Lerneffekten besser Paralleltestreliabilität
  • Wozu ist die doppelte Minderungskorrektur nützlich?

    Lösung

    Kontrolle der Messfehler
  • Wo hat das Aggregationsprinzip seine Grenzen?

    Lösung

    parallele Messungen schwer herzustellen, Aufwand groß, Bedeutung der aggregierten Variable unklar
  • Ist es sinnvoll, Eigenschaftsmessungen mit konstruktfernen Variablen zu korrelieren?

    Lösung

    ja, um diskriminante Validität nachzuweisen
  • Wie kann man Methodeneffekte auf die Eigenschaftsmessung systematisch untersuchen?

    Lösung

    Multitrait-Multimethod-Analysen (Beispiel)
  • Wodurch wird die Korrelation der Eigenschaftsurteile unterschiedlicher Beurteiler derselben Person beeinflusst?

    Lösung

    Informiertheit, Bekanntschaft, Situationen, Urteilsverzerrungen
  • Wie kann man differentielle Tendenzen zu sozial erwünschten Antworten kontrollieren?

    Lösung

    Fremd- vs. Selbsttäuschung unterscheiden, Alpha-, Beta- und Halo-Faktor unterscheiden
  • Ist die Unterscheidung Alltag-Labor gleichbedeutend mit der zwischen unsystematischer und systematischer Situationsvariation?

    Lösung

    Feldexperimente, naturalistische Laborsituationen
  • Was sind die Big Five und wie wurden sie gefunden?

    Lösung

    OCEAN, lexikalischer Ansatz, Faktorenanalyse
  • In welcher Hinsicht unterscheiden sich die Big Five von den Big Seven, und welche Persönlichkeitsbereiche erfassen beide Modelle nicht?

    Lösung

    5. Faktor anders, zusätzlich positive bzw. negative Valenz, nicht erfasst werden gesundheits- und sexualitätsbezogene Eigenschaften, manche Einstellungen und Werthaltungen
  • Welchen Nutzen haben lexikalisch begründete Faktorensysteme?

    Lösung

    Klassifikation von Konstrukten und Persönlichkeitsskalen
  • Wie lassen sich Persönlichkeitstypen definieren?

    Lösung

    direkt, Extremgruppen, profilbasiert
  • Wie lassen sich Persönlichkeitstypen auf der Basis von Persönlichkeitsskalen finden, und warum ist hierfür die Q-Faktorenanalyse nicht geeignet?

    Lösung

    Clusteranalyse von Profilen, Ignorierung von Mittelwert und SD des Profils
  • Wie lassen sich Persönlichkeitstypen auf der Basis von Q-Sort-Profilen finden?

    Lösung

    Q-Faktorenanalyse, Zuordnung zu Faktor mit höchster Ladung
  • Welches sind 3 Haupttypen der Persönlichkeit?

    Lösung

    Bezug zu Theorie von Block, prototypische Big-Five-Profile
  • Wie lassen sich große Bewerberzahlen durch Nutzung von Persönlichkeitsprofilen effizient auf wenige potenzielle Kandidaten einschränken?

    Lösung

    durch Vergleich mit Toleranzbereich, ELIGO-Software
  • Welches sind Vor- und Nachteile des Typenansatzes?

    Lösung

    Nähe zu Alltagspsychologie, Schwierigkeit der Feindifferenzierung
  • Was ist eine Persönlichkeitsstörung nach ICD-10?

    Lösung

    Kriterien gemäß „Unter der Lupe“
  • Welches sind die spezifischen Persönlichkeitsstörungen nach ICD-10? Beispiel einer Definition?

    Lösung

    Unter der Lupe und Tab. 3.14
  • Welche Probleme bestehen bei der Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen?

    Lösung

    Reliabilität, Komorbidität
  • Sind Persönlichkeitsstörungen lediglich Extremvarianten von Big-Five-Facetten?

    Lösung

    nur begrenzte Vorhersagbarkeit aus Big Five
  • Welchen Nutzen haben Persönlichkeitsprofile bei der Diagnose von Persönlichkeitsstörungen?

    Lösung

    können die Suche nach Problemen der Lebensführung unterstützen
  • Welche Fehlschlüsse sind bei hierarchischen Datenstrukturen verbreitet?

    Lösung

    z. B. ökologischer Fehlschluss oder Fehlschluss der Zusammenfügung (an Beispielen erläutern)
  • Sind Mehrebenenanalysen nur geeignet, um Persönlichkeitsunterschiede in sozialen Gruppen zu untersuchen?

    Lösung

    nein; z. B. Tagebuchstudien oder Längsschnittstudien
  • Kann man Korrelationen zwischen Persönlichkeit und Umwelt im Kreuzkorrelationsdesign direkt miteinander vergleichen?

    Lösung

    nein, wegen der indirekten Pfade
  • Wieso sind Kausalaussagen über die Persönlichkeitsentwicklung modellabhängig?

    Lösung

    Wirkung von verborgenen Variablen (Beispiel geben)
  • Welche methodischen Fehler begingen Kretschmer und Sheldon?

    Lösung

    Alterseinfluss, keine unabhängige Beurteilung
  • Worauf beruht die Attraktivität von Gesichtern? Warum?

    Lösung

    Durchschnittlichkeit und Symmetrie; evolutions- und kognitionspsychologische Erklärung
  • Welche physischen Merkmale sind attraktiv für das andere Geschlecht bei der Partnerwahl?

    Lösung

    Attraktivität von Gesicht, Stimme, Größe (Männer), niedriger BMI (Frauen)
  • Macht Schönheit glücklich?

    Lösung

    Beziehung zu Selbstwertgefühl, Altersabhängigkeit
  • Welche Rolle spielt physische Attraktivität bei Bewerbungen?

    Lösung

    Attraktivität übt Halo-Effekt aus, Verstärkung geschlechtstypischer Anforderungen
  • Wie verändert sich die Korrelation zwischen positivem und negativem Affekt mit zunehmendem Zeitraum der Beobachtung und warum?

    Lösung

    nimmt ab, da über immer mehr Situationen gemittelt wird und allgemeine Emotionalität an Bedeutung gewinnt
  • Mit welcher der beiden Affektivitätsdimensionen korreliert Extraversion stärker, mit welcher Neurotizismus?

    Lösung

    E mit positiver Affektivität, N mit negativer Affektivität
  • Welche Merkmale im Arbeitsleben sagt Extraversion vorher?

    Lösung

    z. B. Kundenkontakt, Führungsqualität und Verkaufserfolg
  • Welche Merkmale im Arbeitsleben sagt Neurotizismus vorher?

    Lösung

    z. B. Verkaufserfolg, Führungsqualität und Teamfähigkeit
  • Welche Merkmale im Arbeitsleben sagt Gewissenhaftigkeit vorher?

    Lösung

    z. B. Kundenkontakt und Teamfähigkeit
  • Welcher der Big-Five-Faktoren sagt Berufserfolg (Vorgesetztenurteil) am besten vorher?

    Lösung

    Gewissenhaftigkeit
  • Welche Persönlichkeitsdimension sagt Berufserfolg (Vorgesetztenurteil) am besten vorher?

    Lösung

    Integrität
  • Welche praktische Bedeutung hat der Befund, dass subjektives Krankheitsgefühl und objektive Krankheitssymptome fast nicht korrelieren?

    Lösung

    gesunde Kranke – kranke Gesunde
  • Auf welchen Annahmen beruhte das Konzept des Intelligenzalters von Binet und Simon und wie versuchten diese Autoren, das Intelligenzalter zu messen?

    Lösung

    Lineares Wachstum, Grundalter
  • Was verstand Stern unter dem IQ und wie wird er heute gemessen?

    Lösung

    Quotient, Normierung innerhalb Altersstufe
  • Welche historischen Veränderungen lassen sich im mittleren IQ westlicher Kulturen feststellen und welche Probleme können daraus entstehen?

    Lösung

    Beispiel Legasthenie
  • In welcher Annahme unterscheiden sich die Intelligenzbegriffe von Spearman und Thurstone?

    Lösung

    Korrelation spezifischer Faktoren
  • Welche Faktoren beeinflussen die Zusammenhänge zwischen IQ und Grundschulnoten, Abiturnoten, Bildungsdauer, Berufsprestige und Berufserfolg?

    Lösung

    Varianzeinschränkung spezifischer Faktoren, Reliabilität des Kriteriums
  • Lässt sich Intelligenz durch Reaktionszeitmessungen objektivieren?

    Lösung

    Spezifität der gemessenen Prozesse, Genauigkeit
  • Wie wird versucht, Kreativität zu messen, und mit welchem Erfolg?

    Lösung

    Divergentes Denken, Problem des Kriteriums
  • Kann man soziale Kompetenz von Intelligenz unterscheiden?

    Lösung

    Alltagspsychologie, soziale Sensitivität, Handlungskompetenz
  • Welche Probleme gibt es bei der Operationalisierung von sozialer Sensitivität und Handlungskompetenz?

    Lösung

    Uneinheitlichkeit, Abgrenzung von Intelligenz, Situationsherstellung
  • Ist emotionale Intelligenz ein sinnvolles psychologisches Konstrukt?

    Lösung

    Kompetenz vs. Intelligenz, Heterogenität, Schwierigkeiten der Erfassung
  • Was erfassen Assessment Center und wie gut sagen sie den Berufserfolg vorher?

    Lösung

    Korrelationen mit IQ und Kompetenzeinschätzungen, Leistungspotenzial vs. Leistung
  • In welcher Hinsicht unterscheiden sich Mangelbedürfnisse und Wachstumsbedürfnisse nach Maslow?

    Lösung

    Sollwert wird bei Wachstumsbedürfnissen nicht erreicht
  • Wie ist im Risikowahlmodell von Atkinson die Wertkomponente definiert und warum?

    Lösung

    Attraktivität des Erfolgs hängt vom Erfolgsrisiko ab
  • Welche methodischen Probleme gibt es bei projektiven Tests? Alternativen der Erfassung impliziter Motive?

    Lösung

    mäßige Stabilität, Motiv vs. Thema-Sensitivität; OMT, Gittertechnik (nur semiprojektiv), IAT
  • Welche zwei Komponenten des Leistungs- und des Anschlussmotivs lassen sich unterscheiden, und welche Persönlichkeitstypen resultieren daraus?

    Lösung

    jeweils vier Typen bei Kreuzklassifikationen von Annäherungs- bzw. Vermeidungstendenz
  • Warum ist es sinnvoll, motiviertes Verhalten wie im Zürcher Modell der sozialen Motivation zu modellieren?

    Lösung

    simultane Wirkung mehrerer Motive, Motivationsdynamik, Motivkoppelung
  • Wie lassen sich Berufsinteressen klassifizieren?

    Lösung

    6 Typen, 2 Dimensionen
  • Was passiert, wenn persönliche Ziele und Motive in Konflikt stehen?

    Lösung

    Abgrenzung, Ziele bzw. Motive, Einfluss auf Wohlbefinden
  • Wie drückt sich Handlungsoptimismus in Erwartungs-, Handlungskontroll- und Attributionsstilen aus?

    Lösung

    siehe Tab. 4.24, Tab. 4.25
  • Welcher Unterschied besteht zwischen Situations-Ergebnis-Erwartung und Selbstwirksamkeitserwartung?

    Lösung

    Abhängigkeit der Ergebnisse vom eigenen Handeln
  • Ist eine intrapsychische Bewältigung von Belastungen schlechter als eine problemorientierte?

    Lösung

    defensive vs. nichtdefensive Formen, Kontrollierbarkeit der Belastung
  • Lässt sich die Politik eines Präsidenten durch seine Persönlichkeit vorhersagen?

    Lösung

    Studie von Winter, Interpretationsproblem
  • Worin unterscheiden sich Werthaltungen, Einstellungen und Motive?

    Lösung

    Art der bewerteten Objekte, Verhaltensnähe
  • Gibt es eine interkulturell gesehen universale Struktur von Werthaltungen?

    Lösung

    methodischen Ansatz und Ergebnisse von Schwartz schildern
  • Was verstanden Adorno et al. unter der autoritätshörigen Persönlichkeit, wie wird sie gemessen und welche Gruppenunterschiede wurden in diesem Konstrukt gefunden?

    Lösung

    Mischkonstrukt, F-Skala, Tabelle 4.30, historische Relativität
  • Ist Autoritätshörigkeit ausschließlich negativ zu werten?

    Lösung

    kann auch als Stresspuffer fungieren
  • Welche Versuche gibt es, die Vorhersage von Verhalten durch explizite Einstellungen zu verbessern?

    Lösung

    viele Situationen, subjektive Norm, Bogus-Pipeline, starke Einstellungen
  • Wie kann man implizite Einstellungen erheben, welche Rolle spielen sie in der Verhaltensvorhersage und wovon hängt ihr Zusammenhang mit expliziten Einstellungen ab?

    Lösung

    Priming, IAT; MODE-Modell; einige Moderatoren nennen
  • Wie gut lässt sich das Rückfallrisiko von Sexualstraftätern vorhersagen und welche Konsequenzen hat das für die Praxis?

    Lösung

    Aggregation mehrerer Prädiktoren, insbesondere implizit gemessene sexuelle Einstellungen, Problem der Fehlergewichtung
  • In welcher Hinsicht unterscheiden sich Ich, Mich, Selbstkonzept und Selbstwertgefühl?

    Lösung

    Perspektive, Stabilität, Bewertungsaspekt
  • Ist die Übereinstimmung des Selbstkonzepts mit dem Urteil von Bekannten höher für inter- oder für intraindividuelle Unterschiede?

    Lösung

    Studie von Pelham
  • Wie bereichsspezifisch ist das Selbstwertgefühl organisiert?

    Lösung

    Faktoren und ihre Kontinuität
  • An welche Grenzen stoßen symbolisch-interaktionistische Erklärungen des Selbstkonzepts?

    Lösung

    vermuteter Eindruck anderer ist durch Selbstkonzept beeinflusst
  • Inwiefern ist das Selbstwertgefühl durch soziale Vergleiche beeinflusst?

    Lösung

    Bezugsgruppeneffekt am Beispiel Übergang zum Gymnasium erläutern
  • Ist Selbstüberschätzung gesund?

    Lösung

    allgemeine vs. differentielle Frage, Korrelate des Narzissmus
  • Welche dispositionalen Aspekte der Selbstdarstellung lassen sich unterscheiden?

    Lösung

    Selbstüberwachung und ihre Faktoren und Typen
  • Welche dispositionalen Aspekte der Selbstaufmerksamkeit lassen sich unterscheiden?

    Lösung

    private und öffentliche Selbstbewusstheit, Abhängigkeit von Situationen
  • Wer ist glücklich?

    Lösung

    Komponenten des Wohlbefindens, Regelkreismodell, Korrelate des Wohlbefindens, Wirkung einschneidender Lebensereignisse
  • Wie stark werden Selbstdarstellungen in neuen Medien geschönt?

    Lösung

    Vergleich Homepages, soziale Online Netzwerke, Online Dating
  • Wie kann die Situationsexposition einer Person sinnvoll erfasst werden?

    Lösung

    Tagebuch, Logbuch, Piepsertechnik, Verhaltensbeobachtung definieren und an Beispielen erläutern
  • Können Umwelten persönlichkeitsunabhängig definiert werden?

    Lösung

    Settingansatz und seine Grenzen diskutieren
  • Ist der sozioökonomische Status einer Person eine distale Variable?

    Lösung

    theoretisch ja, Operationalisierung nein
  • Wie lassen sich schwache Korrelationen zwischen Persönlichkeit und Beziehungsstatus mit Hilfe des Bandwidth-Fidelity-Dilemmas erklären?

    Lösung

    Persönlichkeitsmerkmale meist zu breit und wenig kontextspezifisch definiert
  • Wie kann man den Beziehungsstatus messen und warum ist er weniger stabil als die Persönlichkeit?

    Lösung

    über individuelle Netzwerke, Stabilität des Beziehungsstatus und der Persönlichkeit gegenüberstellen
  • Beeinflusst im Erwachsenenalter die Persönlichkeit die Beziehungen und umgekehrt?

    Lösung

    Studie von Asendorpf und Wilpers erläutern
  • Was versteht Kenny unter einem Beziehungseffekt im Modell sozialer Beziehungen?

    Lösung

    am Beispiel von Kindergartengruppen erläutern
  • In welcher Hinsicht unterscheiden sich die Bindungskonzepte von Bowlby und Ainsworth von objekttheoretischen Konzepten primärer Beziehungen?

    Lösung

    evolutionsbiologische Sicht, Operationalisierung von Bindungsstilen
  • Wie stabil ist die Bindungsqualität im 2. Lebensjahr und wie konsistent ist sie zwischen Vater und Mutter?

    Lösung

    kontrovers, Risiken für Instabilität; Konsistenz für Sicherheit vs. Art der Unsicherheit
  • Worauf beruht die Bindungsqualität eines Kindes an seine Mutter?

    Lösung

    Temperament des Kindes, Einfühlsamkeit und Bindungsmodell der Mutter, Transmissionslücke – Bedeutung dieser Merkmale an Beispielen erläutern
  • In welcher Hinsicht unterscheiden sich die Bindungskonzepte von George et al., Hazan & Shaver und Bartholomew?

    Lösung

    Unterschiede in Methodik, Differenzierung des vermeidenden Bindungsstils erläutern
  • Wie konsistent sind Bindungsstile im Erwachsenenalter zwischen unterschiedlichen Beziehungstypen?

    Lösung

    Ergebnisse von Owens et al. und Asendorpf et al.; Gründe für Inkonsistenz diskutieren
  • Welche empirische Evidenz gibt es für das Modell des Bindungsverhaltens von Mikulincer und Shaver?

    Lösung

    Studien von Mikulincer et al. (2002) und Ein-Dor et al. (2011) ausführen, fächerförmige Struktur der Bindungsstile
  • In welcher Hinsicht unterscheiden sich erhaltene, erfahrene und potenzielle soziale Unterstützung?

    Lösung

    unterschiedlicher Bezug zur Belastungsverarbeitung an Beispiel darstellen
  • Ist soziale Unterstützung durch Angehörige immer hilfreich?

    Lösung

    2 Ausnahmen
  • Wer ist ein guter Partner?

    Lösung

    Beantwortung anhand 4 verschiedener Fragen
  • Wie lassen sich Einflüsse der eigenen Persönlichkeit und der des Partners auf die Beziehungszufriedenheit ermitteln?

    Lösung

    Persönlichkeit und Zufriedenheit beider Partner erfassen, dann Akteur- und Partnereffekte mithilfe des APIM ermitteln
  • Was muss beim Online Dating aus persönlichkeitspsychologischer Sicht beachtet werden?

    Lösung

    Vergleich relevanter Merkmalsprofile potenzieller Partner unter Kontrolle möglicher Fehlerquellen beschreiben
  • Ist Speed Dating sinnvoll?

    Lösung

    Vergleich der Erfolgsaussichten mit Zufallsauswahl
  • Welche Veränderungen zeigen sich in Big-Five-Beurteilungen im Verlauf des Erwachsenenalters? Warum?

    Lösung

    Neurotizismus sinkt, Gewissenhaftigkeit steigt, Extraversion gemischt; Diskussion der Ursachen
  • Wie hoch ist die Stabilität von Persönlichkeitseigenschaften und von welchen Faktoren hängt sie ab?

    Lösung

    siehe Abb. 6.5, Testabstand, Alter bei erster Testung, Umweltstabilität, Art der Eigenschaft [IQ – Big Five – Selbstwertgefühl]
  • Welche Ausnahme gibt es von der Regel, dass die Stabilität von Persönlichkeitseigenschaften mit zunehmendem Testabstand gemäß der Conley-Formel sinkt?

    Lösung

    Körpergröße während der Pubertät; Beispiel erläutern
  • Welche Faktoren tragen zu der zunehmenden Stabilisierung von Persönlichkeitseigenschaften während der Kindheit bei?

    Lösung

    Messprobleme in der frühen Kindheit, Selbstkonzept, kumulative Stabilität – Begriffe diskutieren
  • Warum sind manche Kinder stabiler in ihrer Persönlichkeit als andere?

    Lösung

    Zusammenhang mit Resilienz und drei mögliche Erklärungen ausführen
  • Welche nicht offensichtlichen Gründe gibt es für eine niedrige langfristige Stabilität von Persönlichkeitseigenschaften?

    Lösung

    mangelnde Konstruktvalidität, Diskontinuität des Konstrukts – beide Begriffe voneinander abgrenzen
  • Ist es immer sinnvoll, eine Persönlichkeitseigenschaft in unterschiedlichem Alter durch dasselbe Messverfahren zu operationalisieren?

    Lösung

    anhand der Unterscheidung zwischen heterotyper und homotyper Stabilität beantworten
  • Welche langfristigen Prognosen lassen sich aus Persönlichkeitseigenschaften ableiten?

    Lösung

    Dunedin-Studie, schottische Studie, Terman-Studie, Nonnenstudie – Studien vergleichen und Schlussfolgerungen ableiten
  • Wie unterscheiden sich psychologische von alltagspsychologischen Persönlichkeitserklärungen?

    Lösung

    mehrere Ursachen – mehrere Wirkungen, Erklärungsregeln werden gesucht
  • Wie lassen sich Einflüsse auf Persönlichkeitseigenschaften direkt und indirekt bestimmen?

    Lösung

    Korrelation Prädiktoren-Eigenschaft, Korrelation zwischen Paar-Partnern; was versteht man darunter?
  • Wie lässt sich der genetische Einfluss auf Persönlichkeitseigenschaften durch die Zwillingsmethode schätzen und welche methodischen Probleme bestehen dabei?

    Lösung

    Methode der doppelten Korrelationsdifferenz und Tab. 6.10 erläutern
  • Wie lässt sich der genetische Einfluss auf Persönlichkeitseigenschaften durch die Adoptionsmethode schätzen und welche methodischen Probleme bestehen dabei?

    Lösung

    doppelte Differenz, nichtadditive Effekte, selektive Platzierung, Kontrasteffekte
  • Wie groß ist der genetische Einfluss auf Persönlichkeitseigenschaften?

    Lösung

    für Körpergröße, IQ, Big Five und Werthaltungen erläutern
  • Wie lässt es sich erklären, dass Geschwister trotz geteilter Allele in ihrer Persönlichkeit unähnlich sind?

    Lösung

    genetische Ähnlichkeit nur 50%, darüber hinaus können auch geteilte eigenschaftsrelevante Allele Unähnlichkeit erzeugen
  • Wie lassen sich Umwelteffekte durch das Kontrollzwillingsdesign untersuchen?

    Lösung

    Studie von Caspi et al. (2002) zu eineiigen Zwillingen vorstellen
  • In welchen zwei Hauptpunkten unterscheiden sich die Befunde der Populationsgenetik von Annahmen der klassischen Sozialisationstheorie?

    Lösung

    genetischer Einfluss, geteilte Umwelteinflüsse – Begriffe erläutern können
  • Führen objektiv geteilte Umwelten auch zu geteilten Umwelteffekten?

    Lösung

    Unterschied zwischen Umwelten und Umwelteffekten ausführen
  • Was versteht man unter einer statistischen Genom-Umwelt-Interaktion?

    Lösung

    am Beispiel antisoziales Verhalten erläutern
  • Sind Korrelationen zwischen Umwelt- und Persönlichkeitseigenschaften umweltbedingt?

    Lösung

    Erzeugung durch passive, aktive oder reaktive Genom-Umwelt-Kovarianz; Konzept definieren und an Beispielen erläutern
  • Wie verändert sich der genetische Einfluss auf den IQ mit wachsendem Alter und warum?

    Lösung

    mögliche Erklärung durch wachsende aktive Genom-Umwelt-Kovarianz ausführen
  • Ist Persönlichkeitsentwicklung stärker genetisch oder umweltbeeinflusst?

    Lösung

    Wechselwirkung zwischen genetischem Einfluss und Umwelteinfluss diskutieren und Argumente dafür nennen, warum tendenziell die Stabilität der Persönlichkeit stärker durch genetische Einflüsse als durch Umwelteinflüsse bestimmt wird
  • Warum nehmen geteilte Umwelteinflüsse auf Intelligenz in der Kindheit ab?

    Lösung

    Beispiele für Verlagerung eigenschaftsrelevanter Umweltbedingungen zunehmend außerhalb der Familie ausführen
  • Wieso werden individuelle Stärken und Schwächen in intellektuellen Leistungen erst ab der mittleren Kindheit deutlicher?

    Lösung

    Differenzierung von fluider und kristalliner Intelligenz erläutern
  • Wie lassen sich individuelle Unterschiede in der Entwicklung von Expertise erklären?

    Lösung

    SOK-Modell an Beispielen ausführen
  • Welche Rolle spielt Übung für die Entwicklung von Expertise?

    Lösung

    Optimierung bereichsspezifischer Kompetenzen und Einflüsse auf neuronale Plastizität skizzieren
  • Welche motivationalen Faktoren beeinflussen die Schulleistung?

    Lösung

    Interessen, Leistungsmotiv, Selbstwirksamkeitserwartungen voneinander abgrenzen
  • Welche Faktoren beeinflussen die Entwicklung von antisozialem Verhalten bis zum Ende der Kindheit?

    Lösung

    siehe Abb. 6.26
  • Welche Argumente sprechen dafür, dass die Aggressivität eines Kindes Einfluss auf den Erziehungsstil seiner Eltern hat?

    Lösung

    mindestens vier empirische Ansätze schildern
  • Wodurch kommt die pubertätsgebundene antisoziale Tendenz zustande?

    Lösung

    Hypothesen von Moffitt und Harris diskutieren
  • Welche Belege gibt es für die Zweifaktorentheorie der Schüchternheit?

    Lösung

    Befunde zur unterschiedlichen Stabilität und Konsistenz zwischen unvertrauten und vertrauten Situationen sowie Zusammenhang mit Ablehnung kennen und wiedergeben
  • Welche Konsequenzen hat die Zweifaktorentheorie der Schüchternheit für die Beratung von Eltern und Lehrern?

    Lösung

    praktische Trennung der beiden Formen, unterschiedliche Maßnahmen diskutieren
  • Werfen uns kritische Lebensereignisse immer aus der Bahn?

    Lösung

    persönlichkeitsabhängige Verarbeitung erklären
  • Wie zufällig ist die Persönlichkeitsentwicklung?

    Lösung

    zwei Gründe für Überschätzung des Zufalls
  • In welcher Hinsicht unterscheiden sich das biologische Geschlecht, das psychologische Geschlecht und das Geschlechtsstereotyp?

    Lösung

    kultureller Einfluss, Übertreibung am Beispiel geschlechtstypischer Verteilung
  • Ist das psychologische Geschlecht eine Funktion der Konzentration von Geschlechtshormonen?

    Lösung

    beeinflusst ja (Beispiele), aber nicht linear (Beispiele)
  • Sind geschlechtstypische Präferenzen Konsequenzen des Geschlechtsverständnisses?

    Lösung

    unterschiedlicher Entwicklungsverlauf (Beispiele), keine Korrelation
  • Warum misst man die Größe von Geschlechtsunterschieden nicht einfach durch Mittelwertsdifferenzen?

    Lösung

    Vergleichbarkeit, Rolle der Variabilität innerhalb der Geschlechter
  • Sind Frauen besser in verbalen und Männer besser in räumlichen Fähigkeiten?

    Lösung

    verbal nur geringer Unterschied; abhängig von der Art der räumlichen Fähigkeit
  • Sind Mädchen weniger mathematisch begabt als Jungen und welche Erklärungen gibt es für die tatsächlich vorhandenen Unterschiede?

    Lösung

    nur bei sehr hoher Fähigkeit; genetische und motivationale Erklärungsversuche
  • Welche Merkmale des Partners werden von Männern bzw. Frauen für besonders wichtig gehalten und warum?

    Lösung

    evolutionspsychologischer Erklärungsversuch
  • Wie stark variieren Geschlechtsunterschiede, Geschlechtsstereotyp und Geschlechtsrollenideologie im Kulturvergleich?

    Lösung

    erläutern für räumliche Fähigkeiten und Partnermerkmal, Studien von Williams & Best
  • Wie erklärten Freud und Chodorov die Entstehung von Geschlechtsunterschieden und welche empirischen Argumente sprechen dagegen?

    Lösung

    frühe Geschlechtsunterschiede, Geschlechtertrennung, Ähnlichkeit mit Eltern
  • Wie entsteht Homosexualität?

    Lösung

    Vererbung, Verführung, Bems Hypothese
  • Wie weit sind lerntheoretische und kognitive Erklärungsversuche für Geschlechtsunterschiede miteinander vereinbar?

    Lösung

    siehe Erklärungsversuche erläutern; Abb. 7.8
  • Wie weit sind kulturpsychologische und evolutionspsychologische Erklärungsversuche für Geschlechtsunterschiede miteinander vereinbar?

    Lösung

    siehe Erklärungsversuche erläutern; Abb. 7.8
  • Was sind die Vor- und Nachteile eines geschlechtergetrennten Unterrichts?

    Lösung

    Konsequenzen für Interesse und Leistung, sozial-emotionale Aspekte
  • Worin besteht der naturalistische Fehlschluss im Falle von Geschlechtsunterschieden?

    Lösung

    von was darf hier nicht auf was geschlossen werden?
  • Können Ökologie, Kultur und Genpool von Populationen korrelieren und warum?

    Lösung

    Beispiel Laktosetoleranz
  • Sind Intelligenztests zwischen Populationen mit unterschiedlicher Ökologie vergleichbar?

    Lösung

    Beispiele Aborigines; Metaanalyse von Irvine
  • Wie groß sind genetische Unterschiede zwischen Populationen relativ zu genetischen Unterschieden innerhalb von Populationen und was bedeutet das für den Begriff der Rasse?

    Lösung

    Studie von Latter; Rasse als Stereotyp
  • Sind Schwarze in den USA weniger intelligent als Weiße und wenn ja, warum?

    Lösung

    Wechselwirkung mit sozialem Status; Adoptionsstudie von Scarr et al.
  • Wie unterscheidet sich das Selbstkonzept in individualistischen Kulturen vom Selbstkonzept in kollektivistischen Kulturen und mit welchen Konsequenzen?

    Lösung

    Kriterien von Markus & Kitayama
  • Warum ist die Erfassung des Individualismus und Kollektivismus einer Kultur durch Einstellungs- und Wertefragen problematisch?

    Lösung

    Bezugsgruppeneffekte
  • Unterscheiden sich Persönlichkeitskorrelate zwischen individualistischen und kollektivistischen Kulturen?

    Lösung

    Beispiele Empfindlichkeit und Lebenszufriedenheit
  • Ist Individualismus-Kollektivismus eine etische Persönlichkeitsdimension und mit welcher Methode wurde dies überprüft?

    Lösung

    Unterscheidung stark/schwach etisch – emisch; Leung-Bond-Methode
  • Warum sind radikaler kultureller Relativismus und naiver kultureller Universalismus keine überzeugenden Positionen in der kulturvergleichenden Psychologie? Alternative?

    Lösung

    Beispiel Korrelate von Intelligenz zwischen Populationen und zwischen Rassen in den USA; Beispiel Test zur räumlichen Orientierung; Kontextualismus
  • Sind Stereotype über Persönlichkeitsunterschiede zwischen Kulturen valide?

    Lösung

    Teilweise ja, Beispiel Gewissenhaftigkeit
  • Sind nationale Mittelwerte von Persönlichkeitsbeurteilungen valide?

    Lösung

    Teilweise nein, wegen Referenzgruppeneffekten
  • Fertig!

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