Zusammenfassung

Psychologie für Lehramtsstudierende

Inhalt

  1. Warum Psychologie? Alltagspsychologie, wissenschaftliche Psychologie und notwendige Grundkenntnisse für Unterricht und Erziehung
  2. Entwicklung als Veränderung im Lebenslauf
  3. Gedächtnis und Lernen
  4. Unterschiede zwischen Personen: Die Beschreibung von Persönlichkeitsmerkmalen und deren Beziehungen
  5. Wenn Entwicklungen problematisch werden: Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten
  6. Sozialpsychologische Beiträge zu Unterricht und Erziehung

 

Kapitel 1: Warum Psychologie?

In diesem Kapitel werden Gegenstand und Aufgabe der Psychologie als Wissenschaft beschrieben. Es wird erläutert, inwiefern psychologisches Wissen und psychologisch begründetes Vorgehen für das professionelle Handeln von Lehrern und Lehrerinnen von Bedeutung ist.
 

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Kapitel 2: Entwicklung als Veränderung im Lebenslauf

Menschen verändern sich ständig, sie passen sich der momentanen Situation, aber auch langfristig wirksamen Anforderungen und Umweltbedingungen an. Dieses Kapitel befasst sich mit nachhaltigen Veränderungen im Kindes- und Jugendalter. Es werden Gegenstand und Aufgaben der Entwicklungspsychologie vorgestellt und Methoden der Entwicklungspsychologie besprochen, wobei die Beobachtung eine besonders wichtige Stellung einnimmt. Es werden beschreibende Ordnungssysteme für Entwicklungsprozesse dargestellt und erklärende Modelle der Entwicklung diskutiert. Das Entwicklungsmodell von Jean Piaget wird als Beispiel eines Stufenmodells und der Informationsverarbeitungsansatz als alternativer theoretischer Zugang vorgestellt.

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Kapitel 3: Gedächtnis und Lernen

Menschen sind in der Lage etwas zu lernen, weil sie Information speichern können. Das Gedächtnis als Speicher von Erfahrungen und erworbenem Wissen stellt eine Voraussetzung für Lernprozesse dar. In diesem Kapitel werden daher zunächst zwei Gedächtnismodelle vorgestellt und darauf aufbauend werden kognitive und behavioristische Lerntheorien behandelt.

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Kapitel 4: Unterschiede zwischen Personen

Menschen unterscheiden sich in vielfacher Weise voneinander und es ergibt sich die Frage, wie sich solche Unterschiede beschreiben und erklären lassen. In diesem Kapitel wird beispielhaft die Frage bearbeitet, wie sich erklären lässt, dass manche Schüler und Schülerinnen in der Schule sehr erfolgreich sind und andere wiederum nicht. Dazu werden theoretische Konzepte von Intelligenz und Motivation vorgestellt. Beispielhaft werden einzelne empirische Befunde zum Zusammenhang von Intelligenz, Motivation und Schulleistung diskutiert.

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Kapitel 5: Wenn Entwicklungen problematisch werden

In diesem Kapitel wird die Problematik abweichender Entwicklungswege am Beispiel von Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten thematisiert. Es werden drei verschiedene Normen zur Beurteilung von Verhalten und Leistung vorgestellt und Definitionen von Verhaltensauffälligkeiten vorgeschlagen. Anhand der Aufmerksamkeitsstörung und der Motivationsförderung werden vertiefende Beispiele durchgesprochen.

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Kapitel 6: Sozialpsychologische Beiträge zu Unterricht und Erziehung

Menschen leben in einem sozialen Umfeld und handeln in sozialen Beziehungen. Selbst wenn sie alleine sind, lassen sie sich in ihren Gedanken und Handlungen von anderen Personen beeinflussen. Sie entwickeln (Vor-)Urteile und verhalten sich in Einklang mit Gruppennormen. In diesem Kapitel erhalten Sie einen kurzen Überblick über die Themen der Sozialpsychologie. Als Schwerpunkt wird auf kooperative Unterrichtsmethoden als Ansatz zur Reduktion von Vorurteilen eingegangen und dabei das Feldexperiment als Forschungsmethode an einem Beispiel demonstriert.

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