Zusammenfassung

Psychologische Diagnostik

Inhalt

 

 

Kapitel 1: Einleitung

  • 1.1 Definition
  • 1.2 Anwendungsgebiete und Fragestellungen
    1. 1.2.1 Beispiele für diagnostische Fragestellungen
  • 1.3 Verhältnis zu anderen Disziplinen der Psychologie
  • 1.4 Modellannahmen: Eigenschafts- und Verhaltensdiagnostik
    1. 1.4.1 Eigenschaften als Erklärung für Verhalten
    2. 1.4.2 Verhalten ohne Eigenschaften
    3. 1.4.3 Bedeutung von Situation und Eigenschaften
  • 1.5 Ziele der Psychologischen Diagnostik
    1. 1.5.1 Zeitliche Einordnung: Erklären, Beschreiben, Vorhersagen
    2. 1.5.2 Status- vs. Veränderungsdiagnostik
    3. 1.5.3 Selektion oder Modifikation
  • 1.6 Gesellschaftliche Relevanz der Psychologischen Diagnostik
  • 1.7 Meilensteine in der Geschichte der Psychologischen Diagnostik
  • 1.8 Gesetzliche Rahmenbedingungen und ethische Richtlinien
    1. 1.8.1 Geheimnisse und Schweigepflicht
    2. 1.8.2 Offenbarungspflicht

 

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Das erste Kapitel beinhaltet eine Standortbestimmung: Was versteht man unter Psychologischer Diagnostik? Mit welchen Fragestellungen befasst sie sich? Wie ist sie als Wissenschaft in der Psychologie verankert? Auf welchen Grundannahmen baut sie auf? Welche Ziele verfolgt sie? Inwiefern ist sie gesellschaftlich relevant? Unter welchen juristischen und ethischen Rahmenbedingungen findet Diagnostik statt? Zudem erfolgt ein kurzer historischer Rückblick auf wichtige Entwicklungen in der Psychologischen Diagnostik.

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Kapitel 2: Grundlagen diagnostischer Verfahren

  • 2.1 Voraussetzungen und theoretische Basis psychometrischer Tests
    1. 2.1.1 Anforderungen an einen Test
    2. 2.1.2 Die klassische Testtheorie (KTT)
    3. 2.1.3 Item-Response-Theorie (IRT) H. Moosbrugger
    4. 2.1.4 Grundlagen kriteriumsorientierter Tests
  • 2.2 Konstruktionsprinzipien psychometrischer Tests
    1. 2.2.1 Grundlegende Entscheidungen vor der Testkonstruktion
    2. 2.2.2 Itemgewinnung
    3. 2.2.3 Testentwurf
    4. 2.2.4 Grundzüge von Itemanalysen
  • 2.3 Gütekriterien diagnostischer Verfahren
    1. 2.3.1 Qualitätsstandards
    2. 2.3.2 Objektivität
    3. 2.3.3 Reliabilität
    4. 2.3.4 Validität
    5. 2.3.5 Normierung
    6. 2.3.6 Weitere Gütekriterien

 

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Dieses Kapitel befasst sich mit dem grundlegenden Wissen, auf dem Tests und andere diagnostische Verfahren basieren. Es werden testtheoretische Voraussetzungen und Grundannahmen verschiedener Testmodelle vermittelt sowie die allgemeinen Konstruktionsprinzipien eines psychometrischen Tests beschrieben. Schließlich werden Gütekriterien dargestellt, anhand derer diagnostische Verfahren bewertet und beurteilt werden können.

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Kapitel 3: Diagnostische Verfahren

  • 3.1 Einleitung
  • 3.2 Leistungstests
    1. 3.2.1 Allgemeines zu Leistungstests
    2. 3.2.2 Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests
    3. 3.2.3 Intelligenztests
    4. 3.2.4 Spezielle Fähigkeitstests
    5. 3.2.5 Entwicklungstests
    6. 3.2.6 Schultests
  • 3.3 Persönlichkeitsfragebögen
    1. 3.3.1 Persönlichkeit und ihre Messung
    2. 3.3.2 Allgemeines zu Persönlichkeitsfragebögen
    3. 3.3.3 Persönlichkeitstestsysteme
    4. 3.3.4 Verfahren zur Erfassung aktueller Zustände
    5. 3.3.5 Verfahren zur Erfassung von Interessen
    6. 3.3.6 Verfahren zur Erfassung der Motivation
  • 3.4 Nichtsprachliche und objektive Persönlichkeitstests
    1. 3.4.1 Nichtsprachliche Persönlichkeitstests
    2. 3.4.2 Objektive Persönlichkeitstests
  • 3.5 Projektive Verfahren
  • 3.6 Verhaltensbeobachtung und -beurteilung
    1. 3.6.1 Arten der Verhaltensbeobachtung
    2. 3.6.2 Systematische Verhaltensbeobachtung
    3. 3.6.3 Verhaltensbeurteilung
    4. 3.6.4 Gütekriterien von Beobachtungs- und Beurteilungsverfahren
  • 3.7 Diagnostisches Interview
    1. 3.7.1 Standardisierte Interviews
    2. 3.7.2 Interviews selbst konstruieren
    3. 3.7.3 Techniken der Gesprächsführung
  • 3.8 Gruppendiagnostik (Interaktionsdiagnostik)
    1. 3.8.1 Paardiagnostik
    2. 3.8.2 Familiendiagnostik
    3. 3.8.3 Teamdiagnostik

 

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In diesem Kapitel werden verschiedene diagnostische Verfahren vorgestellt. Einen großen Raum nehmen hierbei die häufig verwendeten Leistungstests und Persönlichkeitsfragebögen ein, aber auch nichtsprachliche und objektive Persönlichkeitstests sowie projektive Verfahren finden ausführliche Erwähnung. Neben diesen psychometrischen Tests im weiteren Sinne werden auch Verhaltensbeobachtung und –beurteilung und diagnostische Interviews umfassend beschrieben. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Bereich der Gruppen- oder Interaktionsdiagnostik.

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Kapitel 4: Durchführung einer diagnostischen Untersuchung

  • 4.1 Personelle Voraussetzungen und ethisch verantwortliches Vorgehen
  • 4.2 Auswahl der Verfahren
  • 4.3 Gestaltung der Untersuchungssituation
  • 4.4 Durchführung und Auswertung diagnostischer Verfahren
    1. 4.4.1 Aufklärung
    2. 4.4.2 Gute Arbeitsbedingungen
    3. 4.4.3 Standardisierung der Untersuchungsbedingung
    4. 4.4.4 Testauswertung
    5. 4.4.5 Darstellung der Ergebnisse
  • 4.5 Mehrfachmessung

 

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Brauchbare diagnostische Informationen können nur bei verantwortungsvoller Untersuchungsplanung und -durchführung gewonnen werden. Kapitel 4 befasst sich mit personellen Voraussetzungen und ethischen Richtlinien, mit der Auswahl angemessener Verfahren und der Gestaltung der Untersuchungssituation sowie mit der Durchführung und Auswertung der Verfahren einschließlich Ergebnisdarstellung. Auf die spezielle Situation der Mehrfachmessung wird gesondert eingegangen.

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Kapitel 5: Der diagnostische Prozess

  • 5.1 Modellvorstellungen
  • 5.2 Das diagnostische Urteil
  • 5.3 Das diagnostische Gutachten

 

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Diagnostik besteht aus einer Abfolge von Schritten, die der Informationsgewinnung dienen. In Kapitel 5 wird beschrieben, welche modellhaften Prozesse bei der Beantwortung einer diagnostischen Fragestellung ablaufen, wie ein diagnostisches Urteil zustande kommt und welche Fehler dabei auftreten können. Darüber hinaus wird in diesem Kapitel erläutert, wie ein Gutachten erstellt wird.

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Kapitel 6: Zuordnungs- und Klassifikationsstrategien

  • 6.1 Arten diagnostischer Entscheidungen
  • 6.2 Kompensatorische und konjunktive Entscheidungsstrategien
  • 6.3 Einstufige vs. mehrstufige Entscheidungsstrategien
  • 6.4 Entscheidungsfehler
  • 6.5 Festsetzung von Testtrennwerten
  • 6.6 Nutzenerwägungen
  • 6.7 Abschließende Bemerkungen

 

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Diagnostische Informationen münden in der Regel in Entscheidungen. In diesem Kapitel werden verschiedene Arten diagnostischer Entscheidungen erläutert. Kompensatorische und konjunktive sowie ein- und mehrstufige Entscheidungsstrategien werden einander gegenübergestellt. Darüber hinaus werden mögliche Entscheidungsfehler, die Festsetzung kritischer Cut-off-Werte und Nutzenüberlegungen als Bestandteile der Entscheidungsfindung angesprochen.

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Kapitel 7: Probleme und Differenzierungen von Prognosen

  • 7.1 Kontextuale Faktoren und technische Verbesserungen
    1. 7.1.1 Verhaltensvariabilität
    2. 7.1.2 Aktuelle Selbstaufmerksamkeit
    3. 7.1.3 Aggregation von Maßen
    4. 7.1.4 Validität ohne Stabilität
  • 7.2 Moderation: Identifikation von Personengruppen mit einer besonders hohen Vorhersagbarkeit
  • 7.3 Bindung von kriteriumsirrelevanter Prädiktorenvarianz: Suppression

 

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Kapitel 7 befasst sich mit Faktoren und Phänomenen, die die Interpretation diagnostischer Ergebnisse verkomplizieren, aber auch präzisieren können. Dabei liegt eine besondere Aufmerksamkeit auf Kontextfaktoren, Moderator- und Suppressionseffekten.

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Kapitel 8: Diagnostik und Intervention in der Arbeits-, Betriebs- und Organisations-(ABO-)Psychologie

  • 8.1 Organisationsdiagnostik
  • 8.2 Eignungsbeurteilung
    1. 8.2.1 Eignungsdiagnostische Verfahren
    2. 8.2.2 Exkurs: Assessment Center
  • 8.3 Leistungsbeurteilung
  • 8.4 Tätigkeitsbezogene Diagnostik: Arbeits- und Anforderungsanalyse
    1. 8.4.1 Verfahren der Arbeitsanalyse
    2. 8.4.2 Verfahren der Anforderungsanalyse

 

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Dieses erste von vier anwendungsorientierten Kapiteln beinhaltet praxisbezogene Informationen zur Diagnostik in Betrieben und Organisationen. Beschrieben werden das allgemeine Vorgehen bei Eignungs- sowie Leistungsbeurteilungen. Hier finden sich auch weitergehende Informationen zur DIN 33430. Die häufig eingesetzten Verfahren werden danach beurteilt, wie gut sie Ausbildungs- und Berufserfolg vorhersagen können; ausführlich vorgestellt wird das Assessment Center. Mit Verfahren der Arbeits- und Anforderungsanalyse schließt das Kapitel.

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Kapitel 9: Diagnostik in der Pädagogischen Psychologie

  • 9.1 Diagnostik zur Schullaufbahnberatung
    1. 9.1.1 Schuleingangsdiagnostik
    2. 9.1.2 Diagnostik zur Feststellung von Sonderschulbedürftigkeit
    3. 9.1.3 Diagnostik beim Übertritt in den tertiären Bildungsbereich
  • 9.2 Diagnostik bei Schulschwierigkeiten
    1. 9.2.1 Diagnostik bei Lernschwierigkeiten
    2. 9.2.2 Diagnostik von Teilleistungsstörungen
  • 9.3 Hochbegabtendiagnostik

 

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Auch im Bereich der schulischen Leistung und Bildung nimmt Diagnostik einen zentralen Stellenwert ein. Dieses Kapitel befasst sich mit diagnostischen Verfahren zur Schullaufbahnberatung, speziell bei der Einschulung, bei der Feststellung von Sonderschulbedürftigkeit und im universitären Kontext. Darüber hinaus wird die Diagnostik bei Schulschwierigkeiten sowie bei Verdacht auf Hochbegabung näher erläutert.

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Kapitel 10: Diagnostik in der Klinischen Psychologie

  • 10.1 Aufgaben der klinisch-psychologischen Diagnostik
    1. 10.1.1 Rahmenbedingungen für klinisch-psychologische Diagnostik und Intervention
    2. 10.1.2 Das diagnostische Gespräch
  • 10.2 Psychische Störungen und ihre Klassifikation
    1. 10.2.1 Klassifikation psychischer Störungen
  • 10.3 Psychometrische Verfahren
    1. 10.3.1 Verhaltenstheoretisch und kognitiv orientierte Fragebogenverfahren
    2. 10.3.2 Beobachtungsmethoden
    3. 10.3.3 Problem-, Verhaltens- und Plananalyse als Ansatz der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Diagnostik
    4. 10.3.4 Persönlichkeitstests in der Klinischen Psychologie und Psychotherapie
    5. 10.3.5 Verfahren und Ansätze auf klientenzentrierter, psychodynamischer, systemischer und interpersoneller Grundlage
  • 10.4 Verbindung von Diagnostik und Intervention: Die Indikation
  • 10.5 Erfolgskontrolle als Teil der Qualitätssicherung
    1. 10.5.1 Kriterium der klinisch bedeutsamen Verbesserung

 

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Kapitel 11: Diagnostik und Intervention in weiteren Anwendungsfeldern

  • 11.1 Neuropsychologische Diagnostik
  • 11.2 Rechtspsychologische Diagnostik
  • 11.3 Verkehrspsychologische Diagnostik
    1. 11.3.1 Spezielle Probleme der verkehrspsychologischen Diagnostik

 

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Neben den bereits dargestellten praktischen Bereichen gibt es noch viele weitere Arbeitsfelder, in denen die psychologische Diagnostik einen Großteil der praktischen Arbeit einnimmt. Stellvertretend werden hier drei Themenbereiche näher dargestellt: die Diagnostik von Störungen des zentralen Nervensystems (Neuropsychologie), die Diagnostik zu Fragen der Glaubhaftigkeit, Schuldfähigkeit, zur Kriminalprognose und Sorgerechtsentscheidungen (Rechtspsychologie) sowie zur medizinisch-psychologischen Begutachtung der Fahreignung (Verkehrspsychologie).

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